Ihre eseligen Begleiter

Pfälzerwald

 

Garance, weiblich (*2016): „Die Sensible“

Garance ist mit ihren 5 Jahren, zusammen mit ihrem besten Freund Gavroche, die Jüngste in der Herde. Sie ist super verschmust und liebt Streicheleinheiten über alles. Am liebsten versteckt sie ihr Köpfchen in Ihren Armen. Garance hat eine sehr sensible Seite, zum Beispiel mag sie keinen Krach oder hektische Bewegungen.

Sie folgt nach kurzem Einlaufen sehr gerne und freut sich über Lob in einer etwas höheren, spielerischen Stimme. Eine tiefe Stimmlage wird von den Eseln generell eher als Tadel aufgefasst.

Ihr Name bedeutet übersetzt „krapprot“, wegen der Farbe ihres Winterfells.

Wenn sich jemand unsicher im Beisein der Esel verhält, ist Garance meistens der erste Esel, welcher der Person auffällt und zu dem die Person Kontakt aufnimmt.

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Gavroche, männlich (*2016): „Der Jungspund“

Gavroche ist 5 Jahre alt und damit genau so alt wie Garance. Die beiden sind beste Freunde und dies zeigen sie auch offensichtlich. „Gavroche“ ist ein Pariser Ausdruck für einen Straßenjungen.

Den Namen bekam er, nachdem er statt in der behüteten Box auf der Weide geboren wurde. Sein Name steht für Abenteuerlust und Mut; tatsächlich hat er von beidem genug.

Mit seinen langen, flauschigen Haaren in den Ohren verdreht er vielen Mädchen den Kopf. Er ist sehr neugierig, verschmust und wird Sie hin und wieder nach einem Leckerchen fragen.

In Frage kommen dafür nur wenige Sachen, wie z. B. ein Karöttchen, ein Apfel oder eine Walnuss. Zucker, weiches Brot oder zu viel von etwas Gutem kann ihm starke Bauchschmerzen bereiten. Am besten erkundigt man sich im Voraus gut.

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Dalí, männlich (*2013): „Der Schüchterne“ 

Benannt wurde er nach dem spanischen Maler Salvador Dalí.

Er ist mit seinen 8 Jahren noch sehr jung für einen Esel. Er liebt Streicheleinheiten und ist sehr beliebt bei Kindern. Wenn er gewisse Dinge noch nicht kennt, kann man ihm seine Skepsis ansehen (z. B. Kinderwagen, wobei er sich langsam an diese komischen Dinger gewöhnt und sogar wartet, wenn es so aussieht, als würde der Kinderwagen nicht hinterherkommen).

Er ist etwas größer als die meisten aus der Herde und hat wunderschön weiches Fell.

Mittlerweile hat er Selbstbewusstsein bekommen und weiß sehr gut, wie man sich gegen die frechen Eselfreunde durchsetzt.

Sein Wandertempo ist sehr gemütlich und er liebt es, ankommende Kunden lauthals zu begrüßen. Man muss ja schließlich auf sich aufmerksam machen!

Viele sagen, Dalí ist der Esel mit dem treuen Blick.

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Calisson, männlich (*2012): „Der Höfliche“

Calisson ist der Halbbruder von Chili und Garance, denn alle drei haben denselben Papa. Calisson ist ein Esel mit Futtermanieren. Statt auf Sie loszustürmen, wird er sein Näschen in Ihre Richtung strecken und seinen Hals gaaaanz lang machen, wenn er etwas zu fressen vermutet. Er eignet sich super als Wanderbegleitung, wenn man allein den Pfälzerwald erkunden möchte.

Im Stall liebt Calisson es, die anderen Esel zum Spielen aufzufordern. Hin und wieder schafft er es sogar, die große Papaye zu motivieren. Dann rennen sie minutenlang ausgelassen hin und her.

„Calisson“ sind kleine französische Küchlein in Schiffsform mit Zuckerguss obendrauf.

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Papaye, weiblich (*2003): „Die Selbstbewusste“

Sie ist mit 18 Jahren die Älteste in der Herde. Unsere Partner in den Cevennen beherbergen ihren Sohn „Hello“.

Papaye hat einen sehr starken Charakter und lässt sich selten aus der Ruhe bringen. Deshalb ist sie für den Umgang mit Kindern und Menschen mit Behinderung sehr gut geeignet. In ihrer Wanderbegleitung sucht sie eine klare Führung, sonst hat sie (vielleicht auch aufgrund ihrer Erfahrung) das Bedürfnis, selbst die Führung zu übernehmen. Sie freut sich jederzeit über Aufmerksamkeiten und schätzt liebe Absichten.

Sie ist die Eselin mit den größten Ohren im Stall und man kann ihr ansehen, wie sehr sie Streicheleinheiten genießt. Wenn Sympathie da ist, kann man sich auf sie verlassen.

Als einziger von zwei Eseln lässt sie sich auf Offroad-Campingtouren über Nacht sicher an der langen Leine anbinden, ohne zu stolpern.

Uranie ist ihre beste Freundin, von den Jungs mag Sie Dali.

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Chili, männlich (*2012): „Der Witzige“

Chili hat mit seinen 9 Jahren den Schalk im Nacken.

Er streckt einem gern verspielt die Zunge raus und kommt immer auf einen zu gelaufen, wenn die Kamera läuft. Es könnte ja etwas zum Spielen sein. Er überrascht immer wieder mit seinen Spitzfindigkeiten und seinem Feingefühl im Eseltraining.

Chili hat ein Urvertrauen gegenüber den Menschen und würde seinen Weg fast von allein mitlaufen. Falls er mal stehen bleibt, hilft es, ihn hinten ein wenig anzuschieben. „Chili“ ist nach der Chili benannt, anfangs unscheinbar und im Nachgang ein Hochgenuss.

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Uranie, weiblich (*2008): „Die Ruhige“

Uranie ist die Ruhe in Person mit ihren 13 Jahren. Sie eignet sich super zum Kinderreiten und hat schon mehrere erfolgreiche Kindergartenbesuche gemeistert.

Sie ist die beste Freundin von Papaye. Am liebsten hat sie es, wenn man sie beim Laufen lobt und vielleicht sogar über ihre Stirn streichelt. Durch ihre langjährige Wandererfahrung weiß sie, wie man sich auf jeglichen Wanderungen am besten benimmt. Sie nimmt sehr gut Rücksicht bei rutschigen Abhängen und wartet immer, bis alle beieinander sind.

Am besten kann sie folgen, wenn man sein Ziel vor Augen hat und sich nicht ablenken lässt. „Uranie“ ist nach dem Planeten Uranus benannt, der in seinem Inneren einen festen Eisenkern trägt. Sie ist somit der Fels in der Herde.

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Aneth, weiblich (*2008): „Die Unentschleunigte“ 

Die kleine Aneth hält mit ihren 13 Jahren was sie verspricht. Sie ist klein, wendig und vor allem schnell.

Am liebsten geht sie in ihrer Freizeit ihrem eigenen Kopf nach, aber sobald es an die Wanderung geht, ist sie nicht mehr zu bremsen. Für Wanderer mit gutem Tempo, aber auch für Mehrtagestouren im Alleingang ist sie perfekt geeignet.

Aneth kann mit den Menschen aus Spaß kurze Strecken joggen und Inliner fahren. Ihr Charakter ist sehr beständig und sie zeigt ihrem gegenüber gleich ihre ausgeprägte Extraversion.

Da Aneth die Kleinste auf der Farm ist, muss sie sich oft gegenüber den anderen behaupten. Mit ihren kleinen Hufen und ihren Segelöhrchen sieht sie aus wie eine Miniatur von Papaye.

Bayerischer Wald

 

Blume (Zwergesel, 90cm) und Muckel (Zwergesel, 90 cm, Wallach):

Blume und Muckel sind Mutter und Sohn. Beide sind super lieb uns sehr brav… meistens jedenfalls.

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Cappuccino „Senior Chef“ (Zwergesel, 92 cm) und Mocca (Zwergesel, 93 cm):

Cappuccino war der erste Esel als „Beisteller“ für die 38 Jahre alte Fjorddame, was aber natürlich nicht klappte. So kamen sofort noch 2 weitere Esel dazu.

Mocca geht ohne ihren Cappuccino nirgendwo hin. Das muss immer beachtet werden, dann sind die beiden ein absolut sicheres Team. Auch für Ungeübte!

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Soe (Hausesel, 109 cm) und Max (Zwergesel, 100 cm):

Max und Soe kommen aus einer privaten, guten Eselhaltung. Sie waren lange Zeit bei uns zur Ausbildung und als Einsteller und wurden 2017 übernommen.

Sie wurden gründlich ausgebildet und sind zwei unerschrockene (wenn auch sehr verfressene) Wanderesel.

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Polly „Chefsekretärin“ (Hausesel, 112 cm) und Lena, einfach nur lieb… (Hausesel, 110 cm):

Polly und Lena, seit vielen Jahren beste Freundinnen. Natürlich gibt es auch hier mal Zickenkrieg, aber der hält sich bei den beiden in Grenzen. Wenn eine geht, will die andere unbedingt mit!

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Mini (Miniesel, 81 cm, Wallach) und Monty (Miniesel, 79 cm, Wallach):

Mini und Monty sind Vater und Sohn. Beide natürlich kastriert und damit unsere zwei kleinen, ganz sicheren Esel, die sehr zuverlässig und brav sind. Mini ist schon älter, aber der Liebling auf dem Hof wegen seinem unschlagbar lieben Charakter. Monty ist noch im „Sturm und Drang“, aber macht alles brav mit.

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Ludwig und Frodo

Ludwig und Frodo sind zwei kräftige Jungs, die auch mal schwer schleppen können. Ludwig kommt aus Österreich. Er kam mit unglaublich schlimmen Hufen und sehr gut im Futter auf den Hof, da er allein als Hengst in einem Kuhstall gehalten wurde mit völlig ungeeignetem Futter. Es war knapp, aber jetzt ist er rank und schlank!

Frodo stand alleine, weil sein Kumpel verstorben war. Seitdem leistet Ludwig ihm Gesellschaft.

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Jannes (Zwergesel, 90 cm, Wallach) und Valerie (140 cm, Stute)

Valerie kommt aus Frankreich, spricht aber deutsch. Sie ist eine Großeselstute, eine Grand Noir Berry und hat ein sehr feines Wesen.

Jannes ist ein Spitzbub, wie er im (Esel-) Buche steht.

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Pünktchen (120 cm) und Alice (95 cm)

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Coco Micro (Miniesel, Stute) und Gina (Miniesel, 80 cm, Stute)

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Zelie und Momo

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Tinkerbell, Tini und Sally waren 2020 im Mutterschaftsurlaub, gehen aber 2021 wieder mit auf Tour (Kurztouren teilweise mit Alma oder Alina, den Fohlen von 2020)

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Tony (Miniesel, 79 cm, Stute) und Klara (Stute)

Diese Mädels sind sozusagen noch in der Ausbildung, sie gehen aber schon mal auf kürzeren Touren mit.

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Joce und Phoybe

Sie sind noch in der Ausbildung und machen aktuell nur kurze Touren mit.

Eselwandern in Europa

Wandern ohne Gepäck, die Landschaft genießen ohne Stress? Bei Wanderungen von Unterkunft zu Unterkunft (sog. Trekking) oft nicht möglich, da man den schweren Rucksack buckeln muss und froh ist, wenn man endlich ankommt. Wandern mit dem Esel ist aber genau das: stressfrei, ein Genuss und noch dazu ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein!

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